DM statt EM
Geschrieben von: Katrin On 17. Januar 2012
Wie bereits berichtet, habe ich die EM-Quali leider nicht geschafft. So stand am EM-Wochenende (07./08.01) nicht Budapest sondern Berlin auf dem Plan. In Abwesenheit der EM-Teilnehmer, hatte ich zwei Ziele: Die 3000m gewinnen (bedeutet Qualifikation für die nächsten WeltCups) und die Qualifikationszeit der ISU für die WeltCups auf 1500m schaffen. Außerdem wollte ich nach 2008 endlich wieder Deutscher Meister im Mehrkampf werden. Die 500m waren nochmal schneller als zuvor in Erfurt (42,16)- wieder neue Saisonbestzeit! 3000m war ich dann leider ohne Partner ausgelost, was mir sehr schwer fiel. Ein von Anfang bis Ende unrunder Lauf, der nach sehr unbefriedigenden 4:19,10 endlich zu Ende war. Glücklicher Weise hat es für die Qualifakation für die nächsten WeltCups gereicht. Am nächsten Tag liefen die 1500m richtig gut. Mit 2:02,80 konnte ich auch diese Strecke für mich entscheiden und „ganz nebenbei“ habe ich auch die ISU-NORM GEKNACKT! Über die 5000m galt es nun meinen großen Vorsprung zu verteidigen, was mir auch gut gelungen ist. Ich konnte diese Strecke in einem taktischen Rennen ebenfalls für mich entscheiden (7:25,70).
Der Meistertitel war perfekt.
Jetzt heißt es, nochmal einen Trainingsblock zu absolvieren. Dieser findet seinen Abschluss im Team-Trainingslager in Erfurt (23.01.-04.02.). Anschließend geht es zum WC nach Hamar (11.02.-12.02.). Aber vor allem steht: GESUND BLEIBEN!!!
Upps!
Geschrieben von: Katrin On 05. Januar 2012
Wie die Zeit doch vergeht. Ich habe mich ja echt schon lange nicht mehr zu Wort gemeldet- zumindest nicht hier ;)
Um Eure Zeit nicht zu sehr zu beanspruchen, hier eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Saison:
November: DM Inzell
Nach langem Trainingsausfall (wie bereits zuvor berichtet) war ich doch recht zufrieden. Schließlich war es mein erster Wettkampf in dieser Saison. Die Zeiten (3000m-4:20, 1500m-2:04, 5000m: 7:22) waren dafür sehr ordentlich. Es hat auf den 5000m sogar für die Silbermedaille gereicht. Dennoch lag noch viel Arbeit aufgrund des hohen Trainingsausfalls vor mir, sodass ich auf die WeltCup-Reise nach Russland und Kasachstan verzichtet habe (aufgrund der finanziell angespannten Situation des Verbandes wäre eh fraglich geworden,ob ich mitgenommen worden wäre). Meine volle Konzentration lag auf der Vorbereitung des WeltCups in Heerenveen.
Anfang Dezember: WC Heerenveen
Endlich wieder mit der Mannschaft unterwegs. Ich durfte in Thialf (das Mekka des Eisschnelllaufs) über 5000m an den Start gehen. Das Rennen war ganz ok. Nicht schlecht, aber leider auch nicht richtig gut. Am Ende stand ein 6.Platz in der B-Gruppe (7:15) zu Buche. Sonntag kam ich dann auch noch zu einem Einsatz im Team (zusammen mit Isabell Ost und Bente Kraus). Wir liefen ein solides Rennen, mussten unserem relativ hohen Anfangstempo jedoch in den beiden letzten Runden Tribut zollen. Unsere Endzeit (3:06) war ganz passabel. Mit dem 7.Platz waren wir jedoch nicht zufrieden. Dem WC folgte wiederum eine Trainingsphase. Leider bin ich auch hier wieder eine gute Woche aufgrund eines Infektes ausgefallen. So stellte die EM-Quali für mich wieder einen Trainingswettkampf dar, anstatt einer wirklichen Chance zur Qualifikation.
Ende Dezember: EM-Quali
Kurz vor dem Jahreswechsel stand die Qualifikation zur Europameisterschaft auf dem Pal. Es galt, über 500m und 3000m die beste Zweikampfleistung der eingeladenen Sportler zu erreichen. Obwohl die 500m sehr gut liefen (es war schließlich mein erster 500er diese Saison), handelte ich mir hier einen Rückstand ein, den ich trotz Streckensieg auf den 3000m nicht mehr aufholen konnte. Trotz der verpassten Qualifikation ein solider Wettkampf mit zwei neuen Saisonbestleistungen (42,25 u. 4:17,00).
Fahrt ins Ungewisse
Geschrieben von: Katrin On 01. November 2011
Obwohl die KLD sehr positiv verlaufen ist und es im Training richtig gut lief, musste ich leider einen Rückschlag hinnehmen.
Zwei Erkrankungen hintereinander haben mich insgesamt etwa drei Wochen Training gekostet und weit zurückgeworfen. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Deutschen Meisterschaften ab Freitag in Inzell. Hier werden neben Meistertiteln auch Weltcuptickets vergeben. Allerdings konnte ich bisher weder einen Wettkampf absolvieren, noch im Training wettkampfnahe Belastungen realisieren. Ich bin gespannt, was ich trotz allem leisten kann!
Drückt mir die Daumen!
Sommer- Update
Geschrieben von: Katrin On 12. September 2011
Ja, ich weiß. Seit meinem letzten Eintrag ist mal wieder viel zu viel Zeit verstrichen.
Es ist jedoch nicht so, dass in den letzten Monaten nichts passiert ist.
Nachdem wir aus Livigno zurück waren, waren wir sage und schreibe eine Woche zu Hause, bevor es ins nächste Trainingslager nach Inzell ging. Dort durften wir endlich wieder die Schlittschuhe anschnallen und auf dem Eis unsere Runden ziehen. Der Sommereis-lehrgang ist für mich persönlich stets der schönste Teil des Sommers- noch dazu, wenn er in der wunderschönen Berglandschaft des Chiemgaus stattfindet. Am Abschluss des Trainingslagers stand noch ein Wettkampf auf dem Programm, der bei mir erfahrungsgemäß nicht die besten Zeiten hervorbringt. Dennoch war er auch dieses Mal ein wichtiger Hinweis darauf, wie das Training so anschlägt. Auch wenn ich keine überragenden Zeiten gelaufen bin, befinde ich mich im Soll.
Nach dem Sommereis ging es für einen Teil der Mehrkämpfer so gut wie Non-Stop weiter in die Schweiz zu einem Roll-Lehrgang. Obwohl ich letztes Jahr nicht die schlechtesten Erfahrungen damit gemacht hatte, entschied ich mich dieses Jahr gegen eine Teilnahme. Statt dessen stand (im Gegensatz zu den Sprintern, die eine Woche Urlaub machen durften) Heimtraining auf dem Programm, bis es Mitte August wie jedes Jahr in die französischen Pyrenäen nach Font Romeu ging. Dort galt es, die letzten Grundlagen auf den Rollschuhen zu legen. Da diese nicht gerade meine favorisierten Trainingsgeräte sind, bin ich froh, dass ich auch diesen teil des Sommers gut hinter mich gebracht habe. Jetzt heißt es, noch ein paar Tage etwas ruhiger trainieren, bevor nächste Woche die KLD (gesonderter Beitrag folgt) zeigt, was sich im Sommer so getan hat. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Ergebnisse, da ich diesen Sommer seit langem mal wieder ohne nennenswerte Trainingsausfälle „durchgekommen“ bin.


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